Für unser Papier benötigen wir die dünne Haut, auch Eierschalenmembran genannt, die auf dem inneren der Eierschale sitzt. Diese Eierschalenmembran kennt man oftmals vom Pellen hartgekochter Eier, da sie dorten für das lange und nervige Friemeln verantwortlich sind. Sie besteht hauptsächlich aus Kollagen, ein Protein, was dazu beiträgt, das Ei vor Belastungen zu schützen.

Unser Projekt befasst sich mit der nachhaltigen Verwertung von entsorgten Eierschalen zu Papierersatz.

Angenommen man nimmt unser Papier mit dem eigen festgelegten Mischungsverhältnis und betrachtet den Eierverbrauch 2022 in Deutschland, so könnte man 1,35 Milliarden Blätter von DinA4- Format ersetzen. Somit sind das umgerechnet 637,650 kg Papier.

Unter die Eigenschaften eines Papiers fallen beispielsweise physikalische Merkmale wie das Gewicht, die Dichte, die Dicke oder optische Merkmale wie die Weiße.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Papier besteht unseres aus einer heterogenen Mischung, welche mit dem bloßen Auge zu erkennen ist.

Oftmals denken Menschen, dass wir mit unserem Papier Druckerpapier ersetzen wollen und wundern sich dann, wie denn unser vergleichsweise leichtes Papier mit der Konkurrenz mithalten soll. Jedoch versuchen wir nicht, „normales“ Papier zu imitieren, sondern suchen nach einem Anwendungsbereich, bei welchem die Eigenschaften der Eierschalenmembran im Papier von Nutzen sind.